Ausnahmsweise mal was Nicht-Badisches, sondern was Bayerisches (war immerhin 20 Jahre meine Heimat):
Bayern hat heute das schärfste Nichtraucherschutzgesetz der Republik beschlossen. Kernpunkte: Rauchverbot in allen Gaststätten (also auch in abgetrennten Nebenräumen) und auf dem Oktoberfest. Gut, daß ich vor einem halben Jahr ausgewandert bin. Denn wie ich aus politisch gut informierten Kreisen hören, planen die Bayern in den nächsten Jahren weitere drastische Einschränkungen der persönlichen Freiheit:
- Ab 2009 gibt es auf dem Oktoberfest und in allen Gaststätten nur noch Leicht-Bier, ab 2010 nur noch alkoholfreies.
- Achselschweiß wird ab 2010 zuerst in Betrieben mit vorwiegend sitzender und Bürotätigkeit verboten, zwei Jahre später auch auf Baustellen und für Kurierfahrer bzw. Brief- und Paketausträger.
- Ab 2015 (weil die EU da mitmachen muß, und das dauert): Knoblauchverbot nicht nur in Dönerbuden, sondern auch beim Italiener (Spaghetti aglio olio), Spanier, Franzosen, Griechen etc. Auch in getrennten Nebenräumen darf kein Knoblauch mehr zu sich genommen werden, außer der Esser arbeitet räumlich getrennt von seinen Kollegen.
- Ab 2030: Autofahren wird gänzlich verboten (für die wenigen, die sich das bei Spritpreisen von dann wahrscheinlich 5 Euro/Liter überhaupt noch leisten können).
- Ca. 2050: Bayern verbietet sich selbst, damit der Rest der Republik vor weiteren Radikal-Verboten geschützt wird. Der Freistaat kommt damit dem von Kanzler Ahmed Khalifi-Hoppenstedt geplanten Nicht-Bayern-Schutzgesetz zuvor.
Schlagworte: Bayern, Nichtraucherschutzgesetz, Rauchverbot