Endlich wieder was los auf den Straßen in und ums Zentrum! Der Michaelstunnel (B 500) in Baden-Baden wird ab Frühjahr 2010 gesperrt. Wegen umfangreicher Sanierungsarbeiten. Und zwar nicht acht oder neuen Monate, wie es bisher immer hieß – sondern voraussichtlich für ein ganzes Jahr! Wir sehen uns im Stau!
Das wird lustig: Michaelstunnel 2010 ein Jahr lang gesperrt
9. Juli 2009 by Baden-BloggerBaden-Baden: Gaspreissenkung nicht in Sicht!
9. Mai 2009 by Baden-BloggerViele große Versorger im ganzen Bundesgebiet haben seit Anfang des Jahres die Gaspreise wieder gesenkt – zum Teil rückwirkend. War ja auch längst fällig. Schließlich war der Ölpreis schon längst wieder auf Talfahrt – und an den ist ja der Gaspreis gebunden.
Die Stadtwerke Baden-Baden nahmen letztes Jahr die Bindung Gas-/Ölpreis zum Anlaß für eine kräftige Preiserhöhung. Aber von sinkenden Preisen läßt man den Kunden nicht profitieren. Bis heute nicht!
Kein Wunder, daß mit den Jahresabrechnungen, die im April verschickt wurden, viele Bürger Nachzahlungen von 500 Euro und mehr zu verkraften hatten.
Die Frage ist: Wann gedenken die Stadtwerke endlich die Preise zu senken? Und warum hängt sich keine der Parteien im Stadtrat an dieses Thema dran?
Michaelstunnel gesperrt – Umfahrungstipps
27. Januar 2009 by Baden-BloggerDer Michaelstunnel bleibt voraussichtlich noch bis Anfang Februar gesperrt. Grund für die Sperrung ist die aufwendige Reparatur der defekten Lüftungstechnik. Aber auch sonst ist die schnelle Röhre gerne mal dicht, wenn’s z.B. mal wieder gekracht hat. In solchen Fällen bietet sich die als U1 ausgeschilderte Umleitung über den Fremersberg/SWR an. Ist zwar ziemlich lange, aber meistens schneller als diverse Schleichwege (die wir Einheimischen für uns behalten).

Während der Langzeitsperre gilt folgendes: Die Poller in Höhe der Kolonnaden bei der Kurhausgarage wurden abgesenkt. Die Kreuzstraße wird, wie bereits während der sechswöchigen Tunnelsperrung vor drei Jahren, im Einbahnstraßenverkehr geführt (von der Fieserbrücke in Richtung Augustaplatz). Die Kaiserallee ist in beiden Richtungen befahrbar. Im Bereich Kaiserallee/Luisenstraße/Hindenburgplatz regelt eine Ampel den Verkehr. Ebenfalls steht die Lichtentaler Allee ab dem Stadtmuseum/ Fremersbergstraße in Richtung Goetheplatz für den Autoverkehr zur Verfügung. Die Friedrichstraße ist in Richtung Fremersbergstraße Einbahn.

Die Umfahrungsempfehlungen als pdf-Download gibt es hier bei der Stadtverwaltung Baden-Baden.
Neuer Tank-Geheimtipp für Montag
3. Dezember 2008 by Baden-BloggerIch habe ja schon früher hier darauf hingewiesen, daß montags die Spritpreise immer kurzfristig ziemlich fallen. Das gilt auch für die HEM-Tankstelle in der Cité (neben ATU). Die sind montags zum Teil bis zu fünf Cent billiger als z.B. die ohnehin ständig überteuerte Aral-Tanke in Lichtental und ansonsten einen Cent unter den Preisen der Markentankstellen. Beispiel letzter Montag: HEM-Preis für Super: 111,9 ct., bei Aral 117,9! Hinfahren, sparen, freuen.
Der Badener: freundlich, aber langsam
15. Oktober 2008 by Baden-BloggerWas geht bei Ihnen eigentlich schnell? Na ja, ich werde schnell müde… Kleiner Scherz zum Einstieg.
Dass der Badener an und für sich ein freundlicher, hilfsbereiter und generell netter Mensch ist, wurde mir schon klar, als ich Anfang 2006 eine Woche lang in Freiburg gearbeitet habe. Nun bin ich seit über zwei Jahren in Baden-Baden. Und stelle auch hier fest: In Sachen Freundlichkeit können sich wohl alle im Rest der Republik eine gehörige Scheibe bei den Badenern abschneiden.
Was den modernen, flexiblen, dynamischen Großstadt-Bürger im badischen Exil aber nervt, ist die fast schon pathologische Langsamkeit. Nichts gegen das Gemütliche, aber ich glaube, die einzigen schnellen Kassiererinnen gibt es hier nur bei Aldi/Lidl. Wer einmal bei Fitterer/Edeka in Lichtental an der Kasse stand, findet nach einiger Zeit sogar Schnecken rekordtempoverdächtig. Letztes Mal wollte ich der Kassiererin schon sagen: Als ich mich mit meiner kleinen Tochter angestellt habe, konnte sie nur krabbeln, jetzt läuft sie! Und diese gepflegte Entschleunigung ist hier im Badener Land in vielen Bereichen zu beobachten.
Trotz allem: lieber langsam und dafür freundlich als umgekehrt. Mir händ ja Zeit, gell …
Restaurantkritik: Der Gast ist nicht König
2. Juli 2008 by Baden-BloggerAls gebürtiger Österreicher habe ich eine gewisse Affinität zur Monarchie – vor allem, wenn es um den Status des Kunden/Gastes als König geht. Prinzipiell lebt es sich in Baden-Baden und um Schwarzwald in dieser Hinsicht ganz royal, in vielen Restaurants wird man herzlich, aufmerksam und zuvorkommend bedient (wenn auch manchmal mit der dem Badener eigenen Langsamkeit).
Wer sich allerdings in Betriebe der Trend- oder Erlebnisgastronomie begibt, sollte vor allem an traditionell umsatzschwachen Tagen (Montag, Dienstag) achtgeben: Da besteht die Gefahr, an eine Aushilfskraft zu kommen, die mit dem Kunde-ist-König-Prinzip nichts anfangen kann, weil sie nur eingetrichtert bekommen hat: “Der Boß ist der Boß” und “Schicht ist Schicht”.
Beispiel aus der ansonsten von mir gerne weiterempfohlenen Tapas-Bar “Besitos”: Man sitzt abends auf der Terrasse und will, weil es spät abends frisch wird, runter in den Kellerraum. Kein Problem, meint das Tellertaxi, aber man müsse vorher bei ihr bezahlen. Soll heißen: oben zahlen (mit Trinkgeld), unten eine Stunde später noch mal zahlen. Geht nicht, Leute. Der Kunde zahlt nur einmal, alles andere ist tiefstverletzende Anti-Kundenbindung.
Beispiel aus dem “Wall Street” (ansonsten prinzipiell auch zu empfehlen): Man sitzt gemütlich abends auf der Terrasse – und um zehn kommt die Kellnerin und “müßte dann mal kassieren”, weil sie Schichtende habe. Sagt der Kunde darauf, das ginge nicht, schließlich wolle er nur einmal und alles zusammen bezahlen, meint die Kraft, die sicher nicht von der Hotel- und Gastroschule kommt: “Das geht nicht!” Natürlich geht das, liebes Gastro-Personal. Man “verkauft” seine Station an eine Kollegin und hofft darauf, daß die so ehrlich ist und das Gesamt-Trinkgeld am nächsten Tag mit einem teilt.
Leider muß man sehr oft darauf drängen, nicht wie der letzte Depp behandelt zu werden und notfalls mit Geschäfstführer, Presse und Atomkrieg drohen, damit die jungen Dinger das kapieren. Aber wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt. In diesem Sinne, liebe Mit-Kunden: Laßt euch nicht unterkriegen!
Die Oos – weiß wie Milch
25. Mai 2008 by Baden-BloggerFür viele ist Baden-Baden bzw. der Schwarzwald ja das Land, wo Milch und Honig fließen. Am frühen Morgen des 24. Mai war das zumindest in Sachen “Milch” wahr! Als ich vom Schlafzimmerbalkon auf die vorbeifließende Oos blickte – alles weiß! Die Bilder sind kein Photoshop-Experiment.
Die milchige Verfärbung, die etwa eineinhalb Stunden anhielt, war aber nicht auf die geplatzten Euter hunderter nicht gemolkener Milchkühe am Oberlauf der Oos zurückzuführen, sondern auf einen Brand in der Werkstatt eines Malerbetriebes in der Beuerner Straße in Baden-Baden Lichtental. Dabei ist im wahrsten Sinne des Wortes jede Menge weiße Farbe den Bach runter gegangen.
Damit Sie beim Besuch von Barack Obama in Baden-Baden mitreden können. Sagen Sie einfach, Sie hätten diese Informationen “aus dem engeren Umkreis des US-Präsidenten”. Vielleicht von Reggie Love, seinem hochgewachsenen persönlichen Assistenten. Also, lieber Oberbürgermeister Wolfgang Gerstner, wenn beim Dinner die Small-Talk-Themen fehlen – hier bitte …


